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17.4 hrs on record (17.4 hrs at review time)
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Posted November 24, 2025.
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0.0 hrs on record
Battlestar Galactica: Deadlock – Armistice–DLC

Was bisher geschah:
Nachdem der Battlestar Archeron spurlos im Kampf verschwunden war, wurde der Besatzung der Galactica ein Geheimnis offenbart: Admiral Jubal Sarkis stellt im Geheimen eine Geisterflotte mitten im zylonischen Territorium zusammen. Schiff für Schiff wird „im Kampf zerstört“, obwohl es in Wirklichkeit zur Geisterflotte springt, wozu sich letztendlich auch die Galactica gesellt.
Unter dem Kommando der von den Toten auferstandenen Admiral Lucinda Cain startet die Geisterflotte ihre Offensive inmitten feindlichen Gebiets, als sie die Nachricht erreicht, dass die Zylonen die Heimatkolonien bombardieren. Die zur Verteidigung zurückgebliebenen 80% der Kolonialen Flotte erleichtern Cains Entscheidung, die begrenzten Ressourcen der Geisterflotte für einen finalen Schlag gegen Lachesis zu nutzen, anstatt nach Hause zu springen. Dabei erleichtert die vormalige Kommunikationsoffizierin der Daidalos, Helena Agathon in ihrer neuen Form als zylonische KI, den kolonialen Streitkräften ihren Sieg – Lachesis ist vernichtet.


Story
Nach ihrem Einsatz in der Geisterflotte ist der Kampfstern Galactica wieder mit der BSG-75 vereint. Den Zylonen wurde ein heftiger Schlag verpasst, allerdings sind sie noch weit von einer Niederflage entfernt. Helena Agathon, die die Zylonen zwecks ihrer Experimente digitalisiert und zu einer KI konvertiert haben, manipuliert und sabotiert die zylonische Flotte von innen – und gibt der BSG-75 wertvolle Hinweise. Eine riskante Verfolgungsjagd entbrennt und Commander Silas Nash gibt nicht eher Ruhe, bis Clothos gestellt wird. Was den kommandolosen Zenturios noch bleibt ist ihre „Superwaffe“, deren Zerstörung die Aufgabe der BSG-83 unter der Flagge des Kampfsterns Columbia sein soll. BSG-75 und -83 befinden sich mitten in der Operation Raptor Talon, als plötzlich alle feindlichen DRADIS-Signale erlöschen – Die tiefe Stimme von Admiral Jubal Sarkis tönt durch die Lautsprecher auf allen Decks des Kampfsterns Galactica und verkündet den Waffenstillstand. Der Krieg mit den Zylonen ist beendet... für etwa 40 Jahre.
Das Armistice-DLC bedient sich 1:1 den aus den vorangegangenen DLCs bekannten Strategieelementen, was dem Spieler eigentlich die Möglichgkeit gibt, sich voll und ganz auf die Story zu konzentrieren. Die Storymissionen halten da genau, was sie versprechen: Sie klären alle verbliebenen Fragen, verraten wie die Geschichte ausgeht und schlagen den Bogen zur 40 Jahre später spielenden Serie von 2003.

Neue Spielmechaniken & Inhalte
Naja.. keine. Aber nach meinem Playthrough muss ich sagen: Mit dem, was bisher im Spiel ist, ist man absolut gesättigt. Nur in einer gewissen Storymission erhält man die Möglichkeit des „Taktischen FTL-Sprungs“, der einen auf derselben Karte in die Nähe bestimmter Fixpunkte springen lässt.


Abschließende Bewertung:
Armistice mag zwar nicht der üppigste oder innovativste DLC sein, ist aber ein geeignetes Mittel, die Story von Battlestar Galactica: Deadlock zu einem gelungenen Ende zu bringen. Zu guter Letzt versorgt das Spiel den Spieler mit ein paar schönen Cinematics, die noch einmal alle Charaktere zu Wort kommen lässt und im gewohnten BSG-Stil ein Abschlussplädoyer mit ein paar schwungvollen Zitaten und tiefgründigen Weisheiten präsentiert.
Was man nach dem Armistice-Playthrough noch machen soll? Also ich lasse meinen FTL-Antrieb warm laufen und springe 40 Jahre in die Zukunft. Die Serie erwartet einen Rewatch.

Viel Spaß. So say we all! Das hoffen wir alle!

Bewertung des DLCs in Punkten: 78/100
Der Armistice-DLC hebt den BSG: Deadlock Score insgesamt auf:85/100

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Posted March 23, 2021. Last edited March 23, 2021.
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2
225.3 hrs on record (109.5 hrs at review time)
Titanfall 2

Performance & Anforderungen:
Titanfall stellt zumindest für den Multiplayer schon recht hohe Anforderungen an Hardware und Computer. Selbst der NASA-Rechner schafft kein parallel laufendes Programm zu Titanfall.
Gelegentlich kommt es trotz angepasster Einstellungen zu Microlags. Die Serververbindung ist größtenteils stabil und absolut annehmbar, hat aber verglichen mit anderen Onlinespielen häufiger Ping-Spikes oder Disconnects, unabhängig von der Internetverbindung.
Eine kleine Unannehmlichkeit ist es da doch, dass das Game auch bei Kauf auf Steam auf ein Origin-Konto angewiesen ist, aber das stört tatsächlich ingame eher weniger.

Grafik & Atmosphäre:
Grafisch leistet Titanfall 2 großartige Arbeit, wenn es darum geht ein, ein militärisch zerstrittenes „Grenzland“ in einer fiktiven Science-Fiction Zukunft einzufangen. Die nicht nur für einen Shooter, sondern generell hochwertige Grafik führt zwar zu hoher Auslastung auf GraKa und CPU, kann sich aber dafür aber auch ordentlich sehen lassen.
Die Einstellungen sind dementsprechend umfangreich, aber abseits der dynamischen Auflösung existiert kein FPS-Limiter, der für ein FPS-Game mit diesen hohen Anforderungen ganz klar gebraucht wird.
Die Atmosphäre wirkt zwar recht passend für ein verruchtes, von Söldnertruppen geplagtes „Grenzland“ in der interplanetaren Zukunft, erscheint aber hin und wieder etwas zufällig und die Sci-Fi-Komponente wirkt an einigen Stellen erzwungen übertrieben.

Inhalte:
Das Titanfall-Universum wird mit fiktiven Waffen verschiedenster Arten belebt, dazu kommen durchdachte Gadgets und ein breites Paket an Fertigkeiten, die der Spieler einsetzen kann, um so im Multiplayer mehrere persönliche Piloten nach seinen Belieben zusammenzustellen.
Gar nicht wegzudenken sind da natürlich die Titans, gut 6 Meter große Metallriesen, die nach Klassen sortiert die Hauptlast der Schlacht tragen: Jede Klasse hat ihren eigenen Playstyle und einzigartige Fähigkeiten, die man geschickt gegeneinander ausspielen sollte.

Einzelspieler-Kampagne
Titanfall 2 glänzt als einer der wenigen PvP-Shooter, die eine Einzelspieler-Kampagne anbieten. Als Pilotenanwärter Jack Cooper schlägt man sich an der Seite (oder in seinem) Titan BT-7274 der Vanguard-Klasse durch Scharen feindlicher Einheiten und bekommt eine zwar recht klassische, aber nicht unspannende Story geliefert, die es sogar schafft, das ein oder andere Gefühl zu wecken und tatsächlich auch eine Charakterentwicklung beinhaltet.
Das mehr oder minder „Problem“ an der Kampagne ist, dass dieselben Mechaniken hier anders funktionieren, als im Multiplayer, was bei Anfängern zu Verwirrung führen kann.

Multiplayer
Der Multiplayer bietet verschiedenste Möglichkeiten, sich in PvP oder PvE die Köpfe einzuschlagen. Auch wenn die ganz klassischen Modi wie Capture The Flag nicht fehlen, schafft die parallele Anwesenheit von Titans und Piloten eine einzigartige Spieldynamik: Was der Titan an Masse und Feuerkraft voraus hat, muss der Pilot durch Deckung und Beweglichkeit ausgleichen. Und dieses Spielprinzip funktioniert!
Die Time-To-Kill ist wahrscheinlich der größte Kritikpunkt, den man hier haben kann, denn diese ist an sich recht gering, sodass die Waffenwahl selten eine Rolle spielt. Zum Nachteil für die Waffenvielfalt, denn was nützt eine angenehme und durchdachte Vielfalt an Waffen, wenn sich alle gleich anfühlen und die Spieler gleich schnell umkippen? Der Unterschied zwischen den Waffen wird so mehr durch Reichweite und Beweglichkeit bemerkbar.
Leider degradiert die TTK die tatsächliche „Skill“-Anforderung des Spiels zu einer simplen Abfrage von Reflexen und Reaktionszeit, da meistens tatsächlich nur zählt, wer zuerst schießt und nicht, wer besser mit der Waffe umgehen kann. Umgekehrt wird somit aber umso deutlicher, wie wichtig der gekonnte Einsatz der Gadgets ist und wie auch der Umgang mit Titan-Fertigkeiten das Gunplay maßgeblich ergänzt.
Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Dinge wie die Smart-Pistol, mit der das Zielen mehr durch ein Halten der Waffe in eine grobe Richtung ersetzt wird. Allerdings, ja ALLERDINGS, passt die Smart-Pistol nicht nur unglaublich gut in das Titanfall-Universum, sondern das Autoaim fällt dank der ganz eigenen Spieldynamik kaum ins Gewicht.
Das Matchmaking ist ein regelrechter Wilder Hengst. Von absolut einseitigen Matches bis hin zu ausgeglichenen, fairen und spannenden Runden kann alles passieren, allerdings sorgt der Algorithmus dafür, dass möglichst Leute gleicher Stufe miteinander spielen.

Sonstige Spielmechaniken
Um das Spielerlebnis aufzupeppen, gibt es natürlich jede Menge Kosmetika, die freigeschaltet oder gekauft werden können (es wäre nicht EA, wenn man es nicht kaufen könnte).
Dazu besitzt nahezu alles ein Level: Waffen, Piloten, Titans. Mit jeder „Regeneration“ werden so neue, kleinere Belohnungen freigeschaltet, die der Spieler via Skin oder Plakette präsentieren kann.

Abschließende Bewertung:
Titanfall 2 schafft es, den übertriebenen Jugendtraum ein bisschen realer werden zu lassen, einfach in eine übergroße Kampfmaschine zu hopsen und ein paar Feinde niederzumähen. Mit schnellem und spannendem Gameplay wird mit Titanfall 2 ein Meilenstein in Sachen innovativem Gameplay erreicht. Mit Stolz kann ich behaupten, dass Titanfall 2 der zweite Shooter ist, der selbst mich alten PvP-Muffel von sich überzeugen konnte – und das von Minute 1 an. Ab hier gibt es nur noch zu sagen: Bereithalten für Titanfall!


Bewertung in Punkten: 79/100

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Posted February 26, 2021. Last edited February 27, 2021.
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1
156.3 hrs on record (87.3 hrs at review time)
Star Trek Online

Performance & Anforderungen:
Star Trek Online hatte meines Wissens nach in den Anfangsjahren recht hohe Anforderungen für ein MMO, aber mittlerweile sollte der technische Standard soweit angehoben sein, dass jedes System problemlos mithalten kann. In jedem Fall, damals wie heute, kann jeder Durchschnittslaptop das Spiel zum Laufen bringen.
In all meinen Spieljahren sind mir sehr wenige Crashes oder ähnliche Probleme untergekommen. Manchmal ist die Serverconnection etwas schwach, aber das ist dann eher eine geringfügigere Belastung.

Grafik & Atmosphäre:
Auch wenn die Grafik manchmal ein wenig comichaft wirkt, ist sie recht schön anzusehen. Mit zahlreichen Einstellungen kann der Look wie auch das HUD diversifiziert und personalisiert werden.
Die SFX versuchen mit bunten Farben und viel Drumherum aber viel mehr dem Standard-MMO zu frönen, anstatt möglichst nahe an die durch Film und Fernsehen bekannten SFX heranzukommen.
Das generelle grafische Design bedient hier aber nicht nur Altbekanntes aus den Serien und Filmen, sondern schafft selbst Neues und bringt das Franchise in einem gelungenen Schritt ins 25. Jahrhundert.
Die Bandbreite an verschiedenen atmosphärischen Situationen, die STO bereitstellen kann, ist im Grunde genommen nur zu loben. Von spannenden und tiefgründigen Storys über quadrantenweite Kriege und heroische Schlachten, bis hin zur Diplomatie bedient das Spiel alles und der Spieler kann eigentlich immer entscheiden, was davon er gerade haben möchte.
Außerdem kommt STO mit seinem ganz eigenen, schönen Soundtrack.

Inhalte:

Das Franchise & die Storys:
Star Trek Online vereint die an anderen Stellen möglicherweise entzweiten Fangemeinden des Franchises, indem es ausnahmslos jeden Stil bedient, den man von Star Trek kennt. Ob TOS, TNG, Voyager oder sogar Discovery, jeder Fan findet seine Lieblingsstorys und Missionen. Und jene sind zahlreich, auch in Anbetracht dessen, dass Star Trek Online nun schon mehr als 10 Jahre alt ist.
Und das ist eben auch etwas Bemerkenswertes – STO schafft es immer noch die Spielerschaft regelmäßig mit neuen Inhalten zu versorgen.
Über die Jahre hat sich aber eines signifikant geändert: Anstatt mit jedem Update eine Menge neuer Storymissionen hinzuzufügen, wird nun auf weniger, aber qualitativ hochwertigere Missionen gesetzt. Es werden nicht nur originale Schauspieler aus den Serien und Filmen als Synchronsprecher für NPCs engagiert, sondern die Länge und Intensität der Missionen, sowie die Qualität des Storywritings erhalten im Vergleich zu den Anfängen einen deutlichen Boost.

Spielmechaniken und Spielmöglichkeiten:
Diese Kategorie ist ein weiterer Punkt, in dem Star Trek Online glänzen kann, denn prinzipiell gibt es viel mehr zu tun, als man Zeit hat: Rufsystem, Dienstoffiziere, Admiralitätssystem, Spezialisierungen, Flotten & Flottillen, F&E, etc. zusätzlich zu den standardmäßigen MMORPG-Mechaniken wie Charakteranpassungen, verschieden Fraktionen, Skillsystem und Grinding-Optionen. Es gibt immer irgendwas zu tun, sei es die Story vorantreiben, auf ein neues Raumschiff hin grinden, Marken einsammeln oder die Flotte mit Ressourcen unterstützen. Und je nach Jahreszeit gibt es schöne Events, an denen man teilnehmen kann.


Abschließende Bewertung:
Star Trek Online ist mittlerweile eine wahre Größe unter den MMORPGs und das nicht trotz, sondern gerade weil es vollständig kostenlos spielbar ist. Es bietet mindestens genauso viel, wenn nicht mehr, als ein WoW, ohne dabei Inhalte hinter einer Paywall zu verstecken. Der Griff zum Geldbeutel ist komplett optional und bietet wenig bis gar keinen Vorteil. Man überspringt lediglich die ein oder andere Grindphase. Mittlerweile ist es aber auch sehr viel einfacher als zuvor, Premiumschiffe oder generell Premiuminhalte zu erfarmen.
Ich habe mich nach sicher mehr als 1000 Spielstunden (größtenteils im Perfect World-Launcher „Arc“) an der ein oder anderen Mechanik zwar sattgespielt, aber die Updates versorgen das Spiel immer wieder mit Neuem, seien es einfach neue Storykapitel, oder auch heute noch neue Spielmechaniken. Es zieht mich also ein oder zwei mal im Jahr für ein paar Wochen zurück in den Weltraum, um nochmal alles mitzunehmen. Generell ist STO aber wohl mein meistgespieltes Kindheitsspiel, das meine Treksucht wie noch nie zuvor gestillt hat.
Aber mal ganz abgesehen vom Franchise ist STO ein MMO, das ausnahmsweise mal die Science-Fiction Sparte anstatt Fantasy bedient und damit auch Erfolg hat. Ein BSG Online kann im Vergleich hierzu nur als stupider Grinding-Simulator bezeichnet werden, während ein EVE Online die Komplexität der Spielmechaniken hinter den Mond katapultiert. Einziger wahrer Konkurrent von STO in der gleichen Kategorie ist meiner Meinung nach Star Wars – The Old Republic, was aber eigentlich schon genügend Unteschiede hat, dass man beide nicht mehr vergleichen kann.
Sieht man einmal über den großen Franchise-Krieg hinweg, dann wäre STO (und danach SWTOR) meine primäre Anlaufstelle für ein Sci-Fi MMORPG, an dem man mit vielfältigem Gameplay lange Zeit, und ich meine wirklich lange, Spaß haben kann. STO ist für mich damit das Paradebeispiel eines gelungenen SciFi-MMOs.


Bewertung in Punkten: 47/47

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Posted September 18, 2020. Last edited September 19, 2020.
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28 people found this review helpful
4
5
112.8 hrs on record (1.1 hrs at review time)
Star Wars: Empire At War – Gold Pack

Performance & Anforderungen:
Das Spiel ist anderthalb Dekaden alt. Jeder Schwangerschaftstest hat heute genug Leistung, um EaW laufen zu lassen. Dem Alter geschuldet kommt es hin und wieder zu Performance-Einbrüchen oder Crashes, aber nichts, dass sich negativ auf die Bewertung auswirken würde.

Grafik & Atmosphäre:
Die Grafik ist... naja... 15 Jahre alt, aber wenn man nicht zu weit hineinzoomt fällt das weniger auf.
Atmosphärisch schafft es EaW für ein Strategiespiel das Momentum des galaktischen Krieges gut einzufangen. An Seiten des bekannten John-Williams-Soundtracks werden Lore und Star Wars Feeling wunderbar eingefangen.

Inhalte:

Spielmechaniken und Spielmöglichkeiten: EaW setzt im Jahr 2006 einen bis heute ungeschlagenen Meilenstein der Echtzeit-Strategiespielszene. Die galaktische Karte, auf der zwar im simplen, aber trotzdem anregenden Stil, Ressourcen- und Flottenmanagement betrieben wird, vervollständigt durch den Flotten- oder Bodenkampf im kleinen, kombiniert mit dem Linzenzgiganten „Star Wars“ bietet seither ein selten zu findendes Spielerlebnis.
Es gilt, den Feind durch überlegene Koordination von Flotten und geschicktes Kommandieren von Einheiten mit verschiedenen Fähigkeiten und Ausrüstungen, den Gegner endgültig zu bezwingen. Je nach Fraktion stehen auch zusätzliche Mechaniken, wie „Schmuggel“, „Spionage“, „Kopfgeldjagd“, „Korrumpieren“, etc. zur Verfügung.
Grundsätzlich können die Fraktionskampagnen, eine Galaktische Eroberung (quasi eine Kampagne ohne Storymissionen), oder Einzelgefechte (sogar Multiplayer) gespielt werden.

Empire at War (Grundspiel): In Empire At War, das grob zur Zeit der originalen Episode „Eine Neue Hoffnung“ spielt, könnt ihr euch in einer Kampagne der Rebellen-Allianz oder dem Galaktischen Imperium anschließen und in einer sich mit den Filmen teilweise überschneidenden Story den jeweiligen Gegner in die Knie zwingen.

Forces of Corruption (Expansion): In FoC, das grob zur Zeit von Episode V und VI spielt, sind nicht nur für Imperium und Rebellen überarbeitete und neue Einheiten verfügbar, sondern eine gänzlich neue Fraktion wird hinzugefügt: Das Zann-Konsortium. Mit Tyber Zann und seinen Verbündeten müsst ihr Korruption in der Unterwelt der Galaxis verbreiten und schließlich könnt ihr es auch mit Imperium und Rebellenallianz aufnehmen.
Selbstverständlich sind dann auch alle drei Fraktionen in allen Spielmodi spielbar.

Mods:
Die Mods sind wohl der größte Beitrag dafür, dass das Spiel solange am Leben bleiben konnte (und weiterhin tut). Es gibt solche, die nur Texturen verändern und solche, die eine Tonne an neuen Spielmechaniken und was weiß ich hinzufügen. Die Performance und die Stabilität leiden unter Mods allerdings stark, also immer schön fleißig speichern.
Grob zusammengefasst sind folgende Mods nennenswert:

Republic at War: Republic at War macht einen kleinen Zeitsprung und transportiert das heißgeliebte Spielprinzip in die Zeit der Klonkriege. Als Spielbare Fraktionen gibt es die Galaktische Republik sowie die Konföderation Unabhängiger Systeme. Im Vergleich zum Grundspiel gibt es ein deutlich größere Vielfalt an Helden, Einheiten, Gebäuden und Raumschiffen. Kampagnen gibt es zwar keine, aber dafür mehrere Arten der Galaktischen Eroberung, die diverse Szenarien innerhalb der Klonkriege bereitstellt.
Die Mod ist vollständig mit Soundeffekten ausgestattet und in Deutsch und Englisch vertont.

Thrawn's Revenge: TR ist die wohl aufwendigste und größte Mod, die zur Zeit des imperialen Bürgerkrieges spielt. Sie lässt dem Spieler die Wahl zwischen einer zweistelligen Anzahl an Fraktionen und fügt massenweise neue Einheiten, Schiffe, Helden, Gebäude und auch neue Spielmechaniken ein, versucht dabei auch grafisch moderner zu werden.

Abschließende Bewertung:
Empire At War mit allem drum und dran ist eines meiner Lieblingsspiele, weil es einfach mit den simpelsten Mechaniken unendlich viel Spaß bereiten kann – ganz abgesehen von dem Star Wars Thema. Die Modbarkeit setzt natürlich noch mal eine Schippe drauf.
Die deutlich veraltete Grafik kann einem Spiel, das auch entsprechend alt ist, zwar nur schwer zur Last gelegt werden, zumal sie nur eine geringe Rolle beim tatsächlichen Spiel einnimmt, aber dieser Punkt macht umso deutlicher, wie leer der Markt für derartige Spiele ist.
An jeder Ecke findet man die sogenannten 4x-Games, wie Stellaris oder Endless Space, aber ein EaW ist meiner Meinung nach lediglich eine Vorstufe dazu und unterscheidet sich maßgeblich genug, um ein eigenes Spielgenre zu bilden. Das einzige aktuellere oder modernere Spiel, das grob in die Richtung von EaW geht, wäre da Battlestar Galactica: Deadlock.
Mit anderen Worten: Es besteht dringender Bedarf an einem neuen Game mit genau diesen Spezifikationen (vielleicht sogar ein Empire at War 2?). Aber solange dieser Fall nicht eintritt, bestimmt auch trotz dem, ist und bleibt das Star Wars: Empire At War – Gold Pack einer der großen Klassiker, die in der Bibliothek nicht fehlen dürfen.

Bewertung in Punkten: 91/100

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Posted September 18, 2020. Last edited September 18, 2020.
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2 people found this review helpful
1
0.0 hrs on record
Battlestar Galactica: Deadlock – Ghost Fleet Offensive – DLC

Was bisher geschah:
Nach ihrer Wiederauferstehung von Gemenon kämpft die Galactica wieder an vorderster Front der BSG-75! Nach und nach kann das koloniale Militär wieder erstarken. Erstmals kämpft die koloniale Flotte einen ausgeglichenen Kampf gegen die Zylonen.
Nach einer langen Jagd kann die Kampfsterngruppe 75 endlich den Führer der zylonischen Raumstreitkräfte, das 2. IL-Modell "Lachesis“, im Kampf stellen. Kurz vor knapp interveniert jedoch das 3. der IL-Modelle, Atropos, und übernimmt das Kommando über die Zylonenflotte. Lachesis kann in letzter Sekunde entkommen.


Story
Der Krieg zieht sich in die Länge. Die koloniale Flotte kann zwar zunehmend Siege vorweisen, insbesondere die BSG-75, jedoch sind viele der Zahlen beschönigt. Hinter den Kulissen gehen den 12 Kolonien die Kriegsressourcen aus, während die neuen Taktiken des Zylonenkommandanten Atropos, der die zylonischen Flotten nun in größerer Stärke auf den Plan treten lässt, das Vorankommen der Kolonialen Flotte behindern.
Nach einigen „Aufräummissionen“ erhält die BSG-75 einen Hilferuf des scorpianischen Kampfsterns Archeron. Auf dem Schlachtfeld herrscht Funkstille zwischen Galactica und Archeron, doch sobald die Entertruppen der Galactica auf der Archeron ankommen, führt der Kampfstern von Scorpia einen FTL-Sprung durch, während sich die BSG-75 weiterhin mit den zylonischen Streitkräften beschäftigen muss.
Um die Verwirrung zu beseitigen, weiht Commander Silas Nash seine Crew in die Geschehnisse rund um die Archeron ein: Admiral Jubal Sarkis, Vertreter des kolonialen Militärs im Verteidigungsministerium, erteilte im Geheimen den Befehl, koloniale Schiffe während der Schlacht hinter die Rote Linie springen zu lassen, sie aber in den offiziellen Berichten als „Im Kampf zerstört“ einzutragen. So soll sich inmitten des zylonischen Territoriums, ohne das Wissen der Kolonien, eine Geisterflotte bilden, mit etwas Glück auch ohne das Wissen der Zylonen.
Letztendlich gesellt sich die Galactica „aus Versehen“ zur Geisterflotte, ohne eine Möglichkeit vor Abschluss der Offensive zur Hauptflotte zurückzukehren, wo die totgeglaubte Lucinda Cain das Kommando, wie in alten Zeiten, wieder übernimmt.
Diese Geisterflotte bildet in Wahrheit die letzte Chance, die Zylonen entscheidend zurückzuschlagen, bevor der Systemkollaps in den Kolonien droht. Der Kampf wird nun nicht nur zu den Zylonen getragen, sondern soll sie im Herzen treffen.

Das GFO-DLC ist das wohl storylastigste und damit aufregendste DLC, das bisher zur Verfügung steht. In 10 neuen Hauptmissionen werden Geheimnisse rund um die Geisterflotte und zylonische Kybernetik-Experimente aufgedeckt, sowie ein Blick auf den innerzylonischen Streit zwischen den 3 IL-Modellen Clothos, Lachesis und Atropos geworfen.
Dabei überschneidet sich ein bedeutender Anteil der Storyline mit dem 2013er Spin-Off-Film „Battlestar Galactica: Blood & Chrome“.


Layout & neue Spielmechaniken
Das GFO-DLC bedient sich in der ersten Hälfte weiterhin der aus dem Resurrection-DLC bekannte Strategiekarte. Zusätzlich wurde aber eine „Handel“-Option eingeführt: Schiffe können nun für Ressourcen oder eine Senkung des Bedrohungslevels an die Kolonien verkauft werden. Auch die Nebenmissionen sind vorhanden wie bisher.
Um die zweite Hälfte des DLCs vorzubereiten, wurde die Galactica mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet: Mit „Befehle übermitteln“ können Schiffe aus der eigenen Flotte während Hauptmissionen zur Geisterflotte geschickt werden.
In der zweiten Hälfte, also wenn sich die Galactica in der Geisterflotte befindet, sind ausschließlich Hauptmissionen verfügbar. Das Bedrohungslevel entfällt, sowie jegliche Möglichkeit durch Nebenmissionen zusätzliche Ressourcen zu verdienen. Die Option „Schiffe bauen“ wurde durch „Schiffe zur Geisterflotte schicken“ ersetzt, weshalb Bauzeiten wegfallen. Offiziere können nicht mehr rekrutiert werden.
Auch in diesem DLC bietet sich die Option an, einen bereits existierenden Spielstand aus Hauptkampagne oder vorherigen DLCs zu importieren.
Ebenso wurden zahlreiche Quality-of-Life Verbesserungen vorgenommen, z. B. ist nun das Flaggschiff einer Flotte auswählbar, die Flottenpunkte einiger Schiffe wurden angepasst (auch rückwirkend für andere DLCs), Videosequenzen sind nun außerhalb der Kampagne abrufbar, uvm.


Neue Schiffe & Munitionstypen
GFO fügt dem Spiel ein paar einzigartige Schiffe auf beiden Seiten hinzu, deren Nützlichkeit aber wirklich zu hinterfragen ist.

Die Orion-Fregatte
Die Orion-Klasse ist ein Tarnkappenschiff mittlerer Größe, das vielleicht schon aus Blood & Chrome als der „Taschenkampfstern“ Osiris bekannt ist.
Die Orion verfügt für 950 Flottenpunkte über einen Munitionsplatz und einen Hangarplatz, sowie eine Tarnungsfähigkeit. Jene ist aber nur sehr kurzzeitig und beschränkt sich darauf, die Erkennungsreichweite über DRADIS zu reduzieren. Ist die Orion aber einmal erfasst, ist diese Fähigkeit praktisch nutzlos.
Bewaffnung und Größe sind mit der des Adamanten (750) vergleichbar, jedoch besitzt die Orion deutlich weniger Panzerung, was im Lategame-Kampf gegen überrüstete Basisschiffe keine gute Ausstattung ist. Die Tarnfähigkeit lässt sich nur selten und schlecht nutzen, weshalb der Adamant eine deutlich bessere Alternative darstellt.

Defender-Unterstützungsschiff
Das Unterstützungsschiff der Defender-Klasse bedient sich des Modells der Adriatic aus der Serie. Als Supporter kann eine Defender anstatt einer Celestra (550 FP) ohne Berechnung von Flottenpunkten in den Unterstützungsslot gelegt werden. Sind beide Schiffsklassen gewünscht, wird immer die teurere Defender für 750FP berechnet.
Unterstützungsschiff trifft es recht gut, denn dieses Schiff kann von allem etwas – aber dafür nichts richtig. Die Defender verfügt im Gegensatz zur Celestra über kleine Geschütze und sogar eine mittelmäßige FLAK. Sie hat einen Hangarslot und einen weiteren Reparaturslot für ein Geschwader eines anderen Trägers. Sie kann einem einzelnen Subsystem eines einzelnen, befreundeten Schiffes einen Boost geben, darüber hinaus auch geenterten Schiffen mit zusätzlichen Marines mehr Abwehrkraft verleihen. Alles in allem kann sie aber kaum den Munitionsnachschub und die Panzerungsreparatur der Celestra ersetzen und ihre Fähigkeiten sind zu spezifisch, um dauerhaft von Nutzen zu sein.

Was die kolonialen Schiffsklassen betrifft, muss man wohl sagen, dass alles in irgendeiner Form im Spiel zu finden ist, was die Funktionalität der beiden neuen Schiffe recht einschränkt, da sie quasi nur die „Resterampe“ bilden. Nichtsdestotrotz sind sie gut designt und im Spiel willkommen. Für beide gilt: Sicher eine nette Spielerei, wenn man sich ihre Präsenz leisten kann.

Neue Toaster-Upgrades
<wegen Zeichenlimit gekürzt>

Abschließende Bewertung:
GFO macht einen großen Schritt in Richtung Story-Content, mit zusätzlichen Dialogen im CIC und einer schönen Storyline, die einen klaren Roten Faden findet, aber auch ansonsten sehr gut mit anderen Werken des Franchises harmoniert. Es umgeht damit den „Langeweile durch repetitives Gameplay“-Malus.
Die neuen Kolonialschiffe sind zwar in meinen Augen nicht der Renner, aber man möchte sie auch nicht missen. Irgendwo findet sich eine Gelegenheit, sie einzusetzen (kann aber auch an meiner Person liegen).
Die neuen Schiffe und Gadgets der Toaster geben der zylonischen Schlachtenlenkung jedenfalls ein paar schöne neue Möglichkeiten. Das GFO-DLC hat mich zu einem gänzlichen Replay des Spiels animiert und mit Freuden warte ich auf die Ankündigung des nächsten DLCs.

Bewertung des DLCs in Punkten: 77/100
Der GFO-DLC hebt den BSG: Deadlock Score insgesamt auf:80/100

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