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Weltraum, Raumschiffe, Planeten, Banditen, Raumkämpfe, Kekse und vieles mehr!
Alles Dinge auf die man sich in PULSAR: Lost Colony freuen darf.

Vorweg: Hier handelt es sich um das unserer Meinung nach beste Coop-Spiel seit Sofa-Splitscreen in den 90ern.
Das Spiel befindet sich zum 07.01.2019 noch im Early Access Programm von Steam und wird von den Entwicklern hervorragend gepflegt. Diese sind ein relativ kleines Team von Indie-Developern die im Forum sehr auf Trab sind und dort gemeldete Probleme im Spiel meist innerhalb von kürzester Zeit fixen.

Das Universum ist zufallsgeneriert, besteht also immer aus den gleichen Planeten und Stationen die abhängig vom Seed lustig auf der Map verteilt sind. Es gibt 4 Fraktionen und 9 Schiffe:
CU (Colonial Union, quasi die Discount Föderation aus Star Trek) - 3 Schiffe
WD (WD Corp., quasi 'ne nicht so nette Discount Föderation aus Star Trek) - 3 Schiffe
AOG (Alliance of Gentlemen, Neutral, quasi Schweiz) - 2 Schiffe
Fluffy Biscuit Company™ (Farbe pink, Neutral, verkauft Kekse - not kidding) - 1 Schiff

Abhängig vom ausgewählten Schiff gehört man automatisch zu einer dieser Fraktionen, das heißt aber nicht, dass man auf eine Storyline begrenzt ist. Man kann jederzeit Missionen von anderen Fraktionen annehmen und deren Ruf steigern oder gar ein Schiff der Wunschfraktion kapern. Das Universum besteht aus diversen Hubs der Fraktionen, und einem Arsch voll Waypoints die man einzeln erforschen kann. Diese können Planeten, Nebulas, Stationen, Asteroiden oder einfach nur freundliche, neutrale oder feindliche Schiffe enthalten.

Es gibt viele verschiedene Planeten und Missionen zu denen wir uns allerdings noch nicht final äußern wollen da wir erst ca. 39% des Contents erforscht haben (laut der netten Anzeige im Hauptmenü) bei einer Spielzeit von 30h. Eintönige oder sich wiederholende Missionen sind uns bis jetzt nicht untergekommen.
Hier ein paar Missionsbeispiele:
- verschollene Besatzung finden
- simple Cargo Missionen
- nicht ganz so simple Cargo Missionen mit verbotenen Gütern
- Kopfgeldjagd
- allseits beliebte Sammelquests
- Schuldeneintreibung
uvm.

Wie bereits erwähnt handelt es sich um ein Spiel das erst im Koop mit Freunden so richtig aufblüht, das maximal 5-köpfige Team muss hierbei ein Raumschiff steuern in dem jeder seine eigene, zugegebenermaßen mehr oder weniger wichtige Rolle hat. Zuerst einmal ein paar Informationen über diese 5 Rollen:

Captain: Der Captain soll á la Star Trek das Kommando über das Raumschiff übernehmen, dazu hat er ein paar Fähigkeiten auf die die restlichen Rollen keinen Zugriff haben wie zum Beispiel schiffsweite Befehle via einem eigenen Interface auszurufen. Dazu muss ich erwähnen, dass alle anderen rollenspezifischen Fähigkeiten über Talentpunkte auch von anderen Rollen freigeschaltet werden können. Ich muss allerdings sagen, dass der Captain in unserer "Stammgruppe" trotz dieser Einzigartigkeit den geringsten Nutzen im Betrieb des Schiffes erfüllt. Das liegt zum Einen daran, dass man in einer Gruppe von Freunden doch meist eher demokratisch vorgeht anstatt
einen "Anführer" zu bestimmen der allen sagt wo es lang geht. Zum Anderen (das kann aber durchaus eine Besonderheit meiner Gruppe sein) verliert der Captain an Wert weil eben doch jeder selbst denken kann. Die Rolle des Captains basiert ja quasi darauf, dass es einen gibt der es besser weiß. Nun ist der Spieler der die Captain Rolle anklickt vielleicht unter Umständen ein Besserwisser, aber in den meisten Fällen die ich gesehen habe weiß der jeweilige Offizier eben doch am besten was er tut. Das führt in einer Gruppe bei der die Offiziere selbst mitdenken schnell dazu, dass die Rolle des Captains nicht wirklich stimulierend ist. Ja, ich kann als Captain dem Piloten befehlen so zu fliegen, dass der Waffenoffizier eine freie Schussbahn auf das gegnerische Primärziel hat aber wenn ich als Antwort kein "Sir, ja, Sir!" sondern ein "Duh, Danke Mister Captain Sir. Ich wollte das Schiff gerade mit voller Impulsgeschwindigkeit in den nächsten Asteroiden manövrieren, weil ich nicht weiterweiß!" bekommt, macht sich doch schnell das bereits erwähnte Gefühl von Überflüssigkeit breit. Ich hab ein bisschen weit ausgeholt aber was ich damit letzten Endes sagen will: wenn der Captain die "Befehlsgewalt" seiner Rolle verliert bleiben quasi nur noch 2 (nicht sonderlich erfüllende) Aufgaben:
- Das rechtsklicken von Wegpunkten damit der Pilot weiß in welche Richtung er das Schiff für den nächsten Warpsprung richten muss.
- Das hin- und herschalten zwischen rotem und grünem Alarm damit die Sirene und schlechte Beleuchtung der Crew nicht den letzten Nerv raubt.

Engineer: Der Ingenieur ist der Scotty unter den Rollen und sein bester Freund ist der Reaktor. Seine Primäraufgabe ist diesen vor der Überhitzung zu schützen indem er seinen anderen Freunden wie Pilot, Wissenschafsoffizier und Waffenoffizier die Energie wegnimmt wenn diese auf die vermessene Idee kommen den Reaktor auszulasten. Dazu muss man erwähnen, ein Raumschiff in Pulsar durch die Gegend fliegen ist nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen wie in Star Trek. Im Vergleich zum Energiekonsum der einzelnen Systeme ist die maximale Auslastung der meisten Reaktoren geradezu ein Witz. Der Reaktor hat einen maximalen Energieoutput in MW, einen Hitzeoutput und eine maximale Betriebstemperatur. Die meisten Schiffe lasten ihren Startreaktor schon zu über 80% aus wenn sie nur alle Triebwerke oder alle Geschütze gleichzeitig betreiben und bei einer so hohen Auslastung produziert der Reaktor dann extrem viel Hitze. Wenn der Reaktor seine maximale Betriebstemperatur erreicht, passiert das was AMD-Kunden nur zu gut kennen: Bluescreen. Gegen diese Hitze im Reaktor hat der Ingenieur 3 Waffen mit unterschiedlicher Stärke:
1. Kühlmittel in den Reaktor pumpen
2. Energieverbrauch der Systeme so weit runter schrauben, dass der Reaktor nicht weiter überhitzt.
3. Den Reaktor mit dem Feuerlöscher besprühen um ihn minimal abzukühlen. (Klingt komisch - is' aber so)

Weapons Specialist: Wahrhaftig ein richtiger Spezialist. Wichtige Aufgaben eines Waffenoffiziers wären:
- Den Reaktor durch dämliches in der Gegend herum schießen zum Überhitzen zu bringen
- 'rum weinen das er vom Engineer Ingonör™ nicht genügend Energie zugewiesen bekommt
- Atombomben im All verteilen.
Natürlich ist er ganz nützlich, wenn er denn mal tatsächlich auf Gegner schießt und diese auch erfolgreich trifft.

Scientist: Der Wissenschaftsoffizier macht all die coolen, Star Trek-igen Aufgaben von denen man nie geträumt hat: Die Umgebung scannen, gegnerische Schiffe scannen, freundliche Schiffe scannen, die Umgebung scannen, die Schilde modulieren, die Umgebung scannen, gegnerische Schiffe mit Viren infizieren, die Umgebung scannen, das eigene Schiff mit Programmen verbessern (z.B. extrem schnelle Schildregeneration für 30 Sek. oder mehr Geschützschaden für kurze Zeit) und die Umgebung scannen.

Pilot: Wer hat nicht schon immer davon geträumt ein Raumschiff durch gefährliche Asteroidengürtel zu fliegen, den Kesselrun in einer geringen Längenangabe zu durchfliegen und krasse Ausweichmanöver zu vollbringen? Tja, träum weiter. Letztendlich darfst du das Raumschiff in K(r)ampfsituationen für den Waffennarren ausrichten, in Repair Stations™ manövrieren, durch Warpgates fliegen und das Schiff in Richtung nächster Koordinate ausrichten. Kopf hoch, Kadett - eines Tages kann auch deine Rolle etwas sinnvolles :3

Kurzum: Prädikat empfehlenswert - Super Coop für bis zu 5 Spieler

Diktiert aber nicht gelesen
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Comments
Kuschlwuschl Dec 27, 2018 @ 6:33am 
Machmal'n Let's play
Kaiju No. 5 Aug 3, 2013 @ 4:01am 
Yolo :zero: