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164.1 hrs on record (162.0 hrs at review time)
Ein Jahr nach dem Release von Hitman 2 ist die Content Production Phase offiziell abgeschlossen, das Spiel ist also vollständig und wird keine weiteren neuen Inhalte mehr bekommen, Hitman 3 ist voraussichtlich in Produktion. Zeit für eine Review.

Intro

Nachdem Square Enix 2017 entschied, sich von IO Interactive zu trennen und das Management sich vom Publisher freikaufte, erschien Hitman 2. Stellenweise merkt man an manchen Stellen die Budgeteinschränkungen (z.B. bei den Cutscenes), insgesamt wirkt das Spielerlebnis aber ein wenig runder als im Vorgänger.

Grafik
Der visuelle Stil von Hitman 2 orientiert sich größtenteils am Vorgänger, ein paar Verbesserungen in Sachen Beleuchtung, etc. wurden vorgenommen, die UI fühlt sich etwas moderner und weniger klobig als zuvor an. Jedes Level verfolgt dabei seinen eigenen Stil passend zum Thema: Vom Kolumbianischen Drogenkartell-Stützpunkt im Urwald über die Slums von Mumbai bis hin zu den hohen Mauern einer Burg irgendwo im Atlantischen Ozean - jede Location wurde eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Gameplay
Das Core-Gameplay ist identisch zum Vorgänger, es gibt wieder unzählige (improvisierte) Waffen und besondere Gelegenheiten. Verbesserungen sind beispielsweise die Möglichkeit, Waffen und andere Gegenstände in einem Koffer mitzubringen (besonders relevant, wenn man sich als Sniper versuchen möchte) und das Verstecken in Menschenmengen. Warum diese Features aber überhaupt in Hitman 1 fehlten, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, da dies bereits in Hitman: Absolution enthalten waren, welches auch auf der eigenen Glacier-Engine basierte.
Neu sind die Sniper-Assassin-Aufträge, die eine verbesserte Version des Vorbesteller-Minigames "Hitman: Sniper Challenge" für Hitman: Absolution repräsentieren. Mir persönlich machten diese Missionen viel Spaß, insgesamt wurden sie aber von der Community eher mäßig aufgenommen.
Auch wieder dabei ist der Contracts-Modus, in dem Spieler ihre eigenen Aufträge erstellen und mit der Community teilen können. Weiter gab es wieder die zeitlich beschränkten Elusive Targets, für die man nur einen Versuch bekommt und damit eine besondere Herausforderung stellen. Diese werden im Laufe des kommenden Jahres reaktiviert, wer sie also verpasst oder nicht geschafft hat, bekommt jetzt nochmal die Gelegenheit!

Story
Die Story ist auch in diesem Teil eher zweckmäßig und baut auf dem Vorgänger auf. Ihr erfahrt etwas über Agent 47s Vergangenheit und geht gegen eine Geheimorganisation vor. Die Geschichte wird primär in den Cutscenes erzählt, die in den ersten 6 Kapiteln hauptsächlich aus Einzelbildern mit Voice-Over bestehen, in Kapitel 7 und 8 aber wieder reguläre Videos sind.

Vermarktung

Das Hauptspiel kommt mit den Kapiteln 1-6 und einer Sniper Assassin Mission für standardmäßig 60€, momentan im Sale für 15€, die Gold Edition, die den Expansion Pass (Preis: 40€) enthält, kostet 30€ extra und enthält zusätzlich die Kapitel 7 und 8 als auch zwei weitere Sniper Assassin Missionen sowie 4 Sondermissionen (ähnlich wie die Patient Zero Campaign aus Hitman 1) sowie ein paar Gegenstände (quasi nur Reskins von bestehenden Waffen) und Anzüge.
Für den Preis hätte ich (und viele andere Nutzer auch) mehr Inhalt erwartet, gerade Kapitel 7 (New York) mangelte es an Inhalt (Herausforderungen, Gelegenheiten, etc.) und der Bankheist war weniger spektakulär, als ich erhofft hatte.
Positiv zu erwähnen ist, dass man als Besitzer von Hitman 1 (fast) den gesamten Inhalt aus diesem Teil kostenlos im neuen Spiel spielen konnte, Einsteiger bekommen ihn für standardmäßig 20€ (5€ im Sale), was günstiger kommt, als den Vorgänger zusätzlich zu kaufen. Zudem funktionieren alle Features aus Hitman 2 auch in den alten Missionen.

Fazit

Hitman 2 hat mir riesig viel Spaß gemacht und tut es immer noch, selbst nach über 160 Stunden. Für Spieler, die sich selbst als Completionist verstehen, bietet Hitman 2 sehr viel Inhalt und Spaß. Wer allerdings die Missionen nur einmal spielen will und das Spiel dann zur Seite legt, kommt hier vermutlich eher nicht auf seine Kosten (außer momentan im Sale). IOI hat mit der Abnabelung von SE einen mutigen Schritt getan und trotzdem ein tolles Spiel auf den Markt gebracht und Ich freue mich schon zu sehen, was uns in Hitman 3 erwarten wird.
Posted November 28, 2019.
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84.5 hrs on record (84.4 hrs at review time)
Dies ist meine erste negative Review, die ich auf Steam verfasse.
84,5h hat es mich gedauert, Mittelerde: Mordors Schatten samt seinen DLCs komplett durchzuspielen, mit vielen Momenten, in denen ich einfach nur kopfschüttelnd vor dem Bildschirm saß oder mich auch mal gut aufgeregt habe. Aber gehen wir doch die einzelnen Aspekte mal durch:

Story: VORSICHT! Hier gibt es einige Spoiler!
Die Story ist an sich in Ordnung, wenn sie denn nicht im Tolkienuniversum spielen würde, sondern sich der Entwickler eine eigene Welt ausgedacht hätte. Das war schon im Vorgänger so, wird aber hier auf die Spitze getrieben. Das Spiel schließt direkt an den Vorgänger an, ihr schmiedet zusammen mit Celebrimbor einen neuen Ring der Macht. Dieser soll euch die Kraft geben, eine Armee gegen Sauron in Mordor aufzustellen. Talion wirkt auf mich aber nicht mächtiger als im Vorgänger, seine Kräfte sind aber plötzlich an den Ring gebunden und können auch mit der Übergabe des Rings übertragen werden? Das ist irgendwie inkonsitent... Haaresträubend waren Brüche mit der Lore, z.B. die Eroberung Minas Ithils, die zeitlich 1000 Jahre vorher passiert sein müsste, Kankra trítt als menschliche Form auf (was hat man sich hierbei gedacht??), die 9 Ringe der Macht der Menschen verwandeln diese viel zu schnell in Nazgûl (z.B. Isildur und Talion), usw. usw..
All diese katastrophalen lore breaks treibten mich während des Spiels in den Wahnsinn, es wirkt, als hätte man ein Spiel entworfen und dann das Tolkien-Universum einfach oberflächlich draufgeklatscht, scheinbar hat keiner der Entwickler die Bücher gelesen.

Gameplay: Die Idee ist gut, die Umsetzung schlecht. Wie der Vorgänger spielt es sich wie eine Mischung aus Assassin's Creed und den hauseigenen Batman: Arkham Spielen. Leider spielt es sich wie die alten Assassin's Creed-Teile, mit einer etwas ungenauen Steuerung beim Klettern und Bewegen.
Das Nemesis-System, mit dem Orks in den Rängen aufsteigen und verschiedene Stärken und Schwächen entwickeln, ist eine gute Idee, wird aber recht schnell anstrengend, wenn Orks gegen quasi alles immun sind (vor allem Endgame Berserker, Schildträger) und der Kampf sich dann auf 15 Minuten hinauszieht.
Spätere Level-Ups bzw. deren Fähigkeitspunkte machen keinen richtigen Sinn, da man für die Hauptskills jeweils nur eine Erweiterung gleichzeitig auswählen kann und ich bei ca. Level 20 alle Skills so belegt hatte, wie ich sie haben wollte (Am Ende des Spieldurchlaufs war ich Level 60). Viele der Skills sind auch nur Feuer-, Gift- oder Fluchschaden für einen Angriff, da hätte man schon kreativer sein können.
Die Festungseroberungen sind ein nettes neues Feature, aber spätestens nach der 3. schon ausgelutscht, da es immer das gleiche ist. Sehr nervig ist, sollte man während des Angriffs sterben, dass all deine Häuptlinge, die du mühevoll in die Reihen der Feinde eingeschleust hast, wieder durch andere ersetzt werden, du darfst also komplett von vorn mit der Planung anfangen. Bei meiner ersten Eroberung hatte ich die Festung schon unter Kontrolle, bin aber beim Oberherrn gestorben, weil man gegen unendlich nachkommende Mengen an Orks den vergleichsweise zum Rest der Häuptlinge sehr starken Oberherrn auch noch plattmachen muss. Bei Verteidigungen verliert man auch die Festung, wenn man stirbt, gänzlich unabhängig davon, dass die Festung einen viel höheren Verteidigungswert hat als die Angreifer.
Die Grubenkämpfe, die man sich ansehen muss, damit ein Ork als Spion tätig sein kann, sind auch unglaublich nervig, da die KI nicht sehr schlau ist und man es wieder und wieder machen muss.
Positiv anmerken möchte ich das Drachenreiten, so hätte das in Skyrims DLC Dragonborn sein sollen!

Grafik: Die Grafik ist in Ordnung, nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Es gibt recht viele verschiedene Orks, man sieht dennoch recht oft gleiche Gesichter. Die verschiedenen Regionen sind recht unterschiedlich gestaltet, aber bleiben nicht unbedingt im Kopf hängen.

Schwierigkeitsgrad: Ich habe das Spiel auf Nemesis (zweithöchster Schwierigkeitsgrad) gespielt, das ging in Ordnung, abgesehen von den oben angesprochenen Immunitäten der Orks, die Kämpfe lächerlich langziehen.
Auch nicht ersichtlich ist, ob man die zweite Chance (ein QTE, wenn der Lebensbalken auf 0 fällt, um weiterkämpfen zu können) wieder möglich ist, nachdem man einen Kampf beendet hat, in dem man diese genutzt hat, eine Anzeige hätte es hier auch getan. Sehr ärgerlich ist es, wenn man gerade die zweite Chance hat, aber genau beim Wiederaufstehen ein Ork zuschlägt, man also nichts tun kann und direkt tot ist.
Manche Achievements sind auch anstrengend zu absolvieren, z.B. einen Hauptmann zu töten, während man auf einem Olog-hai reitet, das ist einfach nur Glückssache, ob die Controls so funktionieren, wie sie sollen oder nicht.

Bugs: Davon gab es im Spiel einfach viel zu viele auf einem Niveau, das für ein AAA-Titel, der vor 1,5h released wurde, nicht akzeptabel ist. Von einer festgefrorenen Kamera, Orks (und auch meine Spielfigur...), die über das Feld teleportiert werden, Feststecken im Gelände, nicht kontrollierbare Gefolgsmänner, Verschwinden von Gefolgsmännern aus den eigenen Reihen und vielem mehr habe ich in meinem Playthrough genug gesehen. Von anderen Spielern habe ich gelesen, dass es auch immer noch story progression bugs gibt.

Fazit: WB Games sollte sich schämen für das, was sie hier abgeliefert haben.
3/10
Posted February 26, 2019.
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2,383.9 hrs on record (981.6 hrs at review time)
Nach mittlerweile über 1.000 Stunden Spielzeit bin ich nun der Meinung, ein Review zu Warframe schreiben zu können.

Story

Die Story in Warframe wird sowohl durch Quests, die jeder Spieler in Ruhe für sich oder auch im Team spielen kann, als auch durch Community-Events, bei denen die Community durch ihre kollektive Entscheidung eine Wende im Warframe-Lore auslöst, erzählt. Hierbei fällt positiv auf, dass sich der Entwickler Digital Extremes (weiter als DE bezeichnet) bei den Community-Events flexibel nach den Entscheidungen der Spieler richtet, wodurch selbst die Story dem Spieler das Gefühl der Kontrolle und Mitsprache vermittelt. Auch erwähnenswert ist, dass DE regelmäßig neuen Inhalt liefert.

Eine Zusammenfassung der Handlung: Vor der Zeit, in der Warframe spielt, existierte eine (Alien-)Rasse, die Orokin, die über das unsrige Sonnensystem herrschten. Diese Zivilisation verfügte über hochentwickelte Technologie und stand an ihrem Höhepunkt der Existenz, als ein Krieg zwischen ihnen und den Sentients ausbrach. Diese waren in der Lage, die hochtechnisierten Waffen der Orokin zu umgehen, weshalb sich diese als recht ineffektiv erwiesen. Auch die Versuche, mittels simplerer Waffen und der Freisetzung eines Viruses, der die Bevölkerung befiel und in Monster (die Befallenen) verwandelte, die gegen die Sentients kämpfen sollten, schlugen fehl. Die letzte Hoffnung lag darin, Kinder in den Void, ein Raum in einer anderen Dimension, zu schicken und sie dort der Void-Energie auszusetzen, in der Hoffnung, dass diese danach in der Lage seien, diese Energie zu bündeln und zu nutzen. Diejenigen, die es überlebten, die Tenno, waren tatsächlich in der Lage, diese Void-Energie zu nutzen, allerdings konnten sie ihre Kraft nicht direkt anwenden. Daher wurden die Warframes erschaffen, eine Art Maschine, durch die die Tenno der Void-Energie Form geben konnten. Die Tenno erwiesen sich als äußerst effektiv im Kampf gegen die Sentients und schlugen sie schon bald zurück. Doch die Sentients nutzten ihren letzten Trumpf: Sie entsandten Natah, um die Kontrolle über die Tenno und die Warframes zu übernehmen. Als sich die Sentients nun zurückzogen und die Orokin sich ihres Sieges bereits gewiss waren, befahl Natah den Tenno, sich gegen die Orokin zu stellen. Die Tenno waren den Orokin weit überlegen und schon bald war die gesamte Rasse ausgelöscht. Natahs letzte Aufgabe, die Vernichtung der Tenno, wurde allerdings nicht ausgeführt. Natah, nun unter dem Alias Lotus operierend, stellte sich gegen ihr eigenes Volk aus Liebe zu den Tenno und versetzte diese in einen lang anhaltenden Kryoschlaf. Während die Tenno in ihrer Abwesenheit immer weiter in Vergessenheit gerieten, bildeten sich Fraktionen in der Menschheit: Auf der einen Seite standen die Grineer, ein Volk, dass sich unglaubliche Armeen mittels Klonung erschuf, was sich allerdings im genetischen Zerfall der Soldaten zeigte, auf der anderen Seite die Corpus, ein Volk, dass sich ganz der Wissenschaft und dem Studieren der Überreste aus dem Alten Krieg verschrieb. Weiterin existierte auch noch die Brut der Befallenen, die sich mittels des Virus, der sie entstehen ließ, durch die Reihen von Grineer und Corpus "fortpflanzten". Als die Tenno durch Lotus einige Jahrhunderte später wiedererweckt werden, haben diese all ihre Erinnerungen an die Vergangenheit verloren. Der Spieler wird nun weiter von Lotus dirigiert, um die Balance zwischen den Fraktionen aufrecht zu erhalten. Alsbald tauchen aber die Sentients wieder auf, welche von dem Grineer-Forscher Tyl Regor erneut erweckt wurden, wodurch der Erzfeind der Tenno das System wieder bedroht...

Grafik / Leveldesign

Die Grafik von Warframe ist exzellent. Selten sieht man ein F2P-Spiel, dass solch ein hohes Niveau an grafischer Finesse besitzt wie Warframe. Das Spiel setzt auf spektakuläre Effekte, geizt nicht mit aufwändigen Modellen und schicken Texturen und erzeugt damit eine tolle Atmosphäre. Jede Mission wird zufällig aus verschiedenen Räumen eines Tilesets generiert, wodurch jede ein wenig anders verläuft. Die Anzahl der verschiedenen Räume pro Tileset sind dabei optimal, es sind weder zu wenig, sodass keine Langeweile aufkommt, noch zu viele, sodass man sich nicht permanent neu orientieren muss und irgendwann Geheimgänge, Abkürzungen und ähnliches auswendig kennt.

Gameplay

Grundsätzlich ist Warframe ein RPG. Es gibt verschiedene Warframes, die wie in anderen RPGs die Klassen repräsentieren, allerdings, im Gegensätz zum klassischen RPG, vor Beginn eine Mission frei gewechselt werden können, insofern sie im Besitz des Spielers sind. Weiterhin gibt es tonnenweise Waffen, wobei allerdings nur einige tatsächlich im späteren Spiel nützlich sind.
Jede Waffe / jeder Begleiter (KI-gesteuerte Wesen, die ebenfalls eigene Fähigkeiten besitzen und in Missionen den Spieler unterstützen) / jeder Warframe verfügt zusätzlich über einen Rang, der gesteigert wird, indem man ihn häufiger in Missionen einsetzt. Durch Steigen im Rang werden neue Fähigkeiten erworben oder vorhandene verbessert und zusätzlich pro Rang ein Punkt auf Modding-Kapazität freigegeben. Somit kann jeder Gegenstand mit Mods ausgestattet werden, die verschiedene Attribute verbessern und den Gegenstand noch effektiver im Kampf machen. Im Internet finden sich dazu auch verschiedene Builds, die es einem erleichtern, die gewünschte Waffe / Begleiter / Warframe auf die eigenen Wünsche zu optimieren.
Die Missionen sind in 13 Kategorien unterteilt.
Während es bei Auslöschung / Kreuzfeuer, Gefangennahme und Attentat lediglich auf offensives Verhalten ankommt, so setzen Abfangen, Verteidigung, Mobile Verteidigung, Ausgrabung und Entführung mehr auf defensive Mechaniken. Abfangen, Sabotage und Überleben setzen hingegen auf eine Kombination aus beidem, Spionage und Rettung fordern wiederum eher Stealth-Verhalten. Täuschung benötigt keine Spezialisierung.
Wie sich hier erkennen lässt, unterscheiden sich die Missionen hier eindeutig in ihrer Vorgehensweise und damit auch in der gewünschten Besetzung in den verschiedenen Squads.
Im Gegensatz zu klassischen F2P-Spielen setzt Warframe nicht auf eine riesige, offene Spielwelt, in der man andauernd auf andere Spieler trifft, sondern auf das Spielen von vorab ausgewählten Missionen in kleinen Teams von maximal 4 (reguläre Missionen) bzw. 8 Spielern (schwierigere Raid-Missionen). Dies erspart viel Zeit, da Missionen direkt ausgwählt und gespielt werden und man nicht mühsam erst durch eine riesige Spielwelt reisen muss, um eine bestimmte Aufgabe zu absolvieren. Dementsprechend ist auch das Gameplay insgesamt von höherer Geschwindigkeit als reguläre F2P-MMOs geprägt.
Wie jedes andere F2P-Spiel möchte auch Warframe selbstverständlich an seinen Spielern etwas verdienen, wobei das Spiel hier im Gegensatz zur Konkurrenz dem Spieler recht fair gegenüber tritt. So kann man wertvolle Gegenstände, die man in den Void-Missionen (Missionen, die einen speziellen Schlüssel benötigen und beim Abschluss Prime-Teile vergeben, Teile für Waffen oder Warframes, die gegenüber ihrer normalen Version starke Verbesserungen bieten) mittels Handel an andere Spieler verkaufen. So haben Spieler, die regelmäßig Platinum erstehen, zwar den Vorteil, dass sie nicht lange nach den begehrten Teilen suchen müssen, aber auch die normalen Spieler können das damit verdiente Platinum für einen erleichterten Spielablauf ausgeben.
Hier sei allerdings zu bemerken, dass DE die Drop-Wahrscheinlichkeiten für einige Teile so lächerlich niedrig hält, um die Platinum-Käufe anzukurbeln, dass manche Teile einfach unglaublich schwer zu erhalten sind.

Fazit
Aufgrund von Platzmangel musste ich leider bereits kürzen und nun zum Fazit kommen:
Grafik: 10/10
Story: 9/10
Gameplay: 8/10
Umfang: 7/10
Balance: 7/10
Insgesamt: 8/10
Posted January 2, 2016. Last edited January 2, 2016.
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47.0 hrs on record
Auch dieses Lego-Spiel ist wieder ein Erfolg. Um 100% aller Errungenschaften zu erzielen, braucht man wieder knapp 50 Stunden, die Story lässt sich aber wesentlich schneller durchspielen (8 Stunden dürften bei einem normalen Spielestil anfallen).

STORY

Die Story ist, wer hätte es gedacht, den Hobbit-Kinofilmen entnommen. Diese ist in typischer Lego-Manier mit einer kräftigen Prise Humor durchsetzt, die auch für jüngeres Publikum ansprechend und geeignet ist. Im Gegensatz zu anderen Lego-Spielen, aber wie im Vorgänger LEGO Herr der Ringe, kommen die Lego-Charaktere mit Sprachausgabe und beziehen sich daher nicht nur mit Händen und Füßen auf die Geschichte Tolkiens. Was mich, wie auch bei anderen Lego-Spielen stört, ist die Tatsache, dass sie sich grundsätzlich nur auf die Filme und nicht auf die Lektüre beziehen. Das fällt hier besonders durch Azog den Schänder auf, der im Buch ja eigentlich nur eine Mini-Rolle einnahm. Dank der oben genannten Sprachausgabe ist die Geschichte auch für Nicht-Kenner größtenteils nachvollziehbar.

ACHTUNG: Das Spiel enthält NUR die Filme "Eine unerwartete Reise" und "Smaugs Einöde". "Die Schlacht der 5 Heere" wird aber vermutlich noch dieses Quartal (15/1) als DLC erscheinen. Ob und wie viel dieser kosten wird, ist noch nicht klar.

GRAFIK

Die Grafik ist wie sonst auch akzeptabel. Die Umgebungen sind in einem realen Stil gehalten, der mit angenehmen Texturen herüberkommt, Lego-Objekte haben schöne Lichtspiegelungen, lediglich die Anti-Aliasingeinstellungen sollten eine höhere Auswahl bieten (Gibt nur "An" und "Aus", bewirkt auf großem Bildschirm einen mittelstarken Treppcheneffekt). Für ein Spiel der Lego-Reihe erneut schön anzusehen, allerdings ist ja von vornherein klar, dass das Spiel nicht mit lebensnaher Grafik glänzen will.

SOUND

Die Musik wurde direkt den Filmen entnommen und kommt daher mit gewohnt hoher Qualität, genau wie die Stimmen. Soundeffekte sind die gewohnten Lego-Videospieleffekte, die ihren Zweck erfüllen. Einige Nicht-Film-Charaktere, auf die man häufiger trifft, haben aber oft nur wenig verschiedene Textzeilen und wiederholen sich daher oft. Besonders nervig sind dabei die Frau des Schmiedes und der Schmied selbst. An der Stelle war ich tatsächlich dazu genötigt, das Spiel zu muten.

OPEN WORLD

Die offene Spielwelt ist mal wieder voll mit Nebenmissionen, Minispielen und Sammelobjekten. Manchen mag das vielleicht weniger reizen, aber gerade hier finden wir oft lustige Gags, interessante Spielkonzepte und urkomische Gegenstände. Die Welt orientiert sich, wie auch LEGO Herr der Ringe, an den Karten Tolkiens. Einige Gebiete wurden von der Grundstruktur aus dem Vorgänger übernommen, änderen sich aber in z.B. den Höhlen, die für Nebenmissionen wichtig sind.

NEBENMISSIONEN UND ANDERE KONZEPTE

Auch dieser Lego-Teil kommt wieder mit den Aufträgen in Mittelerde daher, bei denen ihr Bürgern eure Dienste erweisen sollt. Diese verketten sich auch oft zu zusammenhängenden Ketten von Missionen, die ihr nacheinander absolvieren müsst. Es gibt dabei ca. 5 verschiedene Grundkonzepte, auf denen diese aufbauen, meist müsst ihr aber nur Gegenstände, die ihr geschmiedet oder in Levels gefunden habt, besorgen.
Neu ist das Bau- und Schmiede-Minispiel und das Ressourcensystem.
Beim Bau-Minispiel baut ihr diverse Objekte aus gesammelten Ressourcen, indem ihr die richtigen Teile, die euch im Baufenster angezeigt werden, auswählt. Umso schneller ihr dies schafft, desto höher ist die Stud-Belohnung, die ihr am Ende erhaltet. Beim Schmiedeminispiel müsst ihr lediglich die richtigen Tasten im richtigen Moment drücken.
Bei den Ressourcen handelt es sich um Rohstoffe, die ihr in der ganzen Spielwelt und in Levels finden oder abbauen könnt. Diese benötigt ihr dann zum Schmieden, Bauen oder für Nebenmissionen. Nervig ist es allerdings, wenn man diese genau in diesem Moment nicht hat und dann weiterziehen muss, teilweise sind die Anforderungen an Rohstoffen auch unverschämt hoch.

GESAMTWERTUNG

Insgesamt ist LEGO Der Hobbit ein solides Spiel, dass sein Grundkonzept um einige neue Features erweitert. Ob diese allerdings unbedingt vorteilhaft sind, sei dahingestellt. Störend finde ich allerdings, dass das Spiel bereits vor dem Erscheinen des letzten Kinofilms veröffentlicht wurde und im Grunde daher unvollständig ist.

8/10 Punkten
Posted March 12, 2015.
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2
23.2 hrs on record
Blood Omen 2: Legacy of Kain ist, nicht wie der Titel vermuten lässt, ein direkter Nachfolger von Blood Omen: Legacy of Kain, sondern ein Zeitstrang, der durch ein Paradoxum von Raziel in Legacy of Kain: Soul Reaver 2 ausgelöst wurde. Ihr spielt Kain, einen einst mächtigen Vampir, der aber im Kampf gegen die Sarafanen von Lord Sarafan besiegt wurde. Die Rasse der Vampire wurde beinahe ausgelöscht, nur einige wenige blieben übrig, während Kain mehrere Jahre in einer Art Todeszustand verharrte. Nun ist er wieder erwacht und ist die letzte Hoffnung der Vampire, ihre Art vor dem Untergang zu bewahren und die Sarafanen zu besiegen.

Blood Omen 2 ist bei Kritikern weniger auf gutes Feedback gestoßen, spielt sich dennoch, besonders durch Kains Spezialfertigkeiten, die ihr im Spielverlauf freischaltet, sehr gut und die Kämpfe machen Spaß. Besonders gefiel mir die Nebel-Fertigkeit, mit der man lautlos und unsichtbar an Gegnern vorbeischleichen kann oder selbst den stärksten Gegner mit einem gezielten Angriff sofort töten kann. Auch der Drang, Blut zu trinken (ansonsten verliert man immer weiter Lebensenergie) macht das Spiel spannend, besonders, wenn keine Personen oder andere Wesen zum Trinken in der Nähe sind.

Die Story ist spannend und nett erzählt. Das Spiel ist auf Steam lediglich auf ENGLISCH erhältlich und aufgrund von komplexerem Vokabular auch nur für fortgeschrittene Englischkenntnisse empfohlen. Wer das Spiel dennoch auf deutsch spielen möchte, findet im Internet aber auch deutsche Sprachdateien, die allerdings mehrere 100 MB groß sind. Die (englische) Sprachausgabe gefällt trotzdem sehr, da diese von professionellen Synchronsprechern, die auch aus anderen Spielen bekannt sind (allen voran Simon Templeman, der Sprechrollen in Spielen wie Mass Effect, Darksiders, Uncharted, Diablo und Dead Space belegte), belegt wid.

Der Schwierigkeitsgrad ist mittel bis leicht. Es gibt im Spiel verschiedene Container, an denen ihr Leben, den lila Balken, der, wenn er voll ist, eure Blutleiste verlängert oder eure Waffe aufladen könnt. Der lila Balken wird außerdem aufgeladen, wenn ihr euren Gegnern Blut aussaugt (allerdings nur sehr schwach). Waffen gibt es im Spiel allerhand, diese könnt ihr von besiegten Gegnern aufnehmen. Aufgeladene Waffen machen mehr Schaden und gehen langsamer kaputt. Habt ihr keine Waffe, kämpft ihr mit euren Vampirklauen. Sobald ihr in einem neuen Kapitel ankommt, erhaltet ihr zusätzlich eine andere Rüstung. Ob diese allerdings den Schaden, den ihr erleidet, reduziert oder rein kosmetischer Natur ist, kann ich nicht
sagen. Auf jeden Fall sehen diese ziemlich cool aus und man freut sich schon drauf, wie wohl die nächste aussehen wird.

Ein großer Minuspunkt, wie ich finde, ist die Tatsache, dass das Spiel bei meinem Rechner schon nach wenigen Minuten abstürzte. Dad passierte mir auch an anderen Stellen sehr oft (gemein ist es, wenn man gerade eine knifflige Passage überstanden hat). Ich konnte diese Abstürze stark minimieren, indem ich in den Taskmanager gegangen bin (bevor ihr aus dem Titelbildschirm in das Spiel geht. Einfach im Spiel Alt+Tab drücken) und dort auf den Prozess Rechtsklick "Zugehörigkeit festlegen" und dann ausschließlich einen Kern auf aktiv gesetzt habe. Dieses Problem scheint durch Multi-Core Prozessoren aufzutreten, die vom Spiel nicht gut unterstützt werden. Häufige Abstürze hatte ich allerdings im Ewigen Gefängnis (Eternal Prison) an einer Stelle, an der man auf einer großen Plattform über schwebende Steinplatten nach oben geht. Dort musste ich die Szene wieder und wieder spielen, da das Spiel immer auf halbem Weg oder kurz vor dem Checkpoint abgestürzt ist.

Auch die Rätsel im Spiel sind zum größten Teil viel zu einfach, was ich sehr schade fand. Auf die Grafik im Spiel sollte man keinen großen Anspruch hegen, da das Spiel im Jahre 2002 veröffentlicht wurde und daher bereits "zum alten Leder" gehört. Die Animationen der Spezialfertigkeiten sind allerdings top und sehen wirklich cool aus (abgesehen von der Tatsache, dass abgeschlagene Köpfe, egal welches Gegners, immer gleich aussehen, obwohl manche einen Helm tragen und manche nicht).

Insgesamt würde ich dem Spiel gerne eine 9/10 geben, die Probleme, die durch Multi-Core Prozessoren ausgehen, machen mir das allerdings nicht möglich.

Fazit: 8/10
Posted June 15, 2014.
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2 people found this review helpful
62.6 hrs on record (33.7 hrs at review time)
Just Cause 2 ist eines der witzigsten Spiele, die mir unter die Finger gekommen sind und ist besonders nützlich, wenn man mal Zeit totzuschlagen hat. Die Geschichte ist relativ banal und nicht so interessant, dass man gefesselt vor dem Rechner sitzt, vor allem, da sie nur aus 7 Missionen besteht, von denen 2 Mal jeweils 2 aneinander gereiht sind. Ihr sollt euren ehemaligen Freund und Ausbilder finden, der zum Gegner übergelaufen ist und ihn eliminieren, während ihr mit der Vernichtung der Diktatur des fiktiven, im Pazifik befindlichen Inselstaates Panau beschäftigt seid.

Dass das Spiel die Geschichte ebenso als nebensächlich abtut, erkannt man schon daran, dass ihr Aktionen in der offenen Spielwelt abschließen müsst, um die Kampagnenmissionen freizuschalten.
Und genau dort liegt der Schwerpunkt des Spieles: Auf ganz Panau findet ihr mehr als 350 Ortschaften, von Dörfern, Städten über Militärstützpunkte zu Militär(flug-)häfen. Dort müsst ihr verschiedenste Gegenstände, die dem Regime des Staates zu Gute kommen, vernichten, darunter Sendemasten, Pipelines, Treibstofftanks aber auch Statuen des Diktators und Propaganda-Wägen.
Allein schon alle Orte zu finden, wird mehrere Stunden dauern, da die Welt so riesig ist. Zusätzlich gibt es noch knapp 50 Nebenmissionen 3 verschiedener Fraktionen, die sehr abwechslungsreich gestaltet sind und zudem Geld und Chaos (das benötigt ihr, um neue Missionen, Waffen und Fahrzeuge freizuschalten) einbringt.

Die Areale differenzieren sich stark von einander, so findet ihr sowohl eine Wüstengegend, ein großes Stadtgebiet als auch Küsten- wie Gebirgslandschaften.
Besonders amüsant ist der Enterhaken, mit dem sich viel Unfug anstellen lässt. Dieser katapultiert euch nämlich nicht nur von A nach B, ihr könnt ihn in Kombination mit dem Fallschirm verwenden, um euch wie von einer Schleuder nach vorne bugsieren zu lassen. Außerdem verfügt der Haken auch einen Doppelschuss-Modus, mit dem ihr Gegenstände und Personen beliebig aneinander heften könnt. So könnt ihr Gegner auf kreativste Weise ausschalten.

All eure anderen Waffen bezieht ihr vom Schwarzmarkt-Händler. Die Preise wirken auf den ersten Blick stark gesalzen, allerdings merkt man schnell: "Das kann ich mir ja leisten!" Die Waffen- und Fahrzeugvielfalt scheint auf den ersten Besuch sehr überschaubar und die Waffen sind wenig effektiv, lassen sich allerdings mit Teilen, die ihr in der gesamten Spielwelt finden könnt, aufrüsten, um diese mit mehr Schaden, größerem Magazin oder auch höherer Präzision zu verbessern.
Besonders effektiv für den Spielstart sind allerdings Waffen aus den zusätzlichen Inhalten wie Rico's unverkennbare Waffe oder der Vierfach-Raketenwerfer, die von Anfang an verfügbar sind und wesentlich mehr Schaden anrichten, als die anfangs erhältlichen Waffen. Zusätzlich werden diese Waffen nicht aufgewertet sondern haben schon zu Beginn die Maximal-Werte.

Neben Schießereien könnt ihr zudem Rennen verschiedenster Art absolvieren, die großzügig über die ganze Insel verteilt sind. Aufgrund der schlechten Steuerung der Flugzeuge kommt bei diesen Rennen allerdings oft Frust auf. Glücklicherweise lassen sich die Rennen mit einem beliebigen Fahrzeug absolvieren, dass ihr allerdings selbst stellen müsst.

Insgesamt hat das Spiel einen großen Umfang und sorgt für viele Stunden Spielzeit (ich selbst habe zum Zeitpunkt des Schreibens zwar alle Missionen samt derer der verschiedenen Fraktionen abgeschlossen, habe aber dennoch nur einen Spielfortschritt von 35%). Die kurze Geschichte trübt allerdings das Bild.

Wertung: 9/10 Punkten
Posted May 9, 2014.
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33.3 hrs on record (22.8 hrs at review time)
Batman Arkham City glänzt mit einer tollen Graphik und einem super Kampfsystem! Die Nebenmissionen sind unterhaltsam, allerdings überschaubar. Auch die Länge der Hauptkampagne ist etwas zu kurz geraten. Neben den normalen Spielmodi enthält die Game of the Year Edition zusätzlich noch eine kleine Sequel-Kampagne und massig neue Kampf- und Jägerherausforderungen, die nicht nur mit den beiden Hauptcharakteren Batman und Catwoman, sondern auch mit Robin und Nightwing gespielt werden können.
Posted May 1, 2014.
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24 people found this review helpful
70.9 hrs on record (29.4 hrs at review time)
Nach über 35 Stunden habe ich das Spiel nun fertiggespielt... Die Story macht großen Spaß und ist sehr interessant, auch die nicht zensierten Dialoge sorgen oft für ein Schmunzeln. Die Grafik ist der Zeit entsprechend gut, dürfte heute allerdings nicht sehr ansprechend sein, was allerdings einem Kauf nicht im Weg stehen sollte! Die Vertonung klingt etwas unprofessionell, überzeugt aber mit vielen Dialogen. Seltsamerweise ist die gesprochene Sprache deutsch, die Texte allerdings (fast) durchgängig auf englisch. Ob das an dem Community-Patch liegt, weiß ich nicht. Es gibt viele verschiedene Waffen, die Rüstungen sind allerdings weniger zahlreich. Das Kapfsystem ist meiner Meinung nach ungelungen. Magie lässt sich selten einsetzen, da man diese erst 1-2 Sekunden aktivieren muss und im Nahkampf einfach von Gegnern unterbrochen werden. Das Verteidigen ist fast komplett nutzlos, da der Charakter das Schwert nach einem kurzen Augenblick einfach wieder senkt und dem Gegner so Zeit zum Schlagen gibt. In den meisten Fällen macht der Charakter aber einfach nichts und steht blöd rum, um sich vom Gegner niederkloppen zu lassen. Sehr störend ist auch, dass man, falls man stirbt, den letzten Speicherstand laden muss, auch wenn dieser Ewigkeiten zurück liegt, auto-speichern gibt es nicht. Das Spiel ist auch von Abstürzen geplagt, so hängt es sich immer in den ungünstigsten Momenten auf, die Fehlerbeschreibungen ergeben keinen Sinn. Wer aber darüber hinweg sehen kann, hat mit Gothic einen Heidenspaß!
Wertung: 8/10
Posted January 14, 2014.
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20.9 hrs on record (20.8 hrs at review time)
Episches Spiel im Stile eines The Legend of Zelda, allerdings mit mehr Blut und einer anderen Story. Ihr spielt Krieg, einen der Apokalyptischen Reiter, der zur Erde reitet, da sich dort die Streitmächte des Himmels und der Hölle in den Endkämpf ihres ewigen Zwistes, die Apokalypse, stürzen. Seltsamerweise tauchen eure Gebrüder, die anderen Reiter, nicht auf und eure Kräfte schwinden. Der Macht der Höllenlegionen nicht gewachsen, fällt Krieg auf dem Schlachtfeld. Zu seiner Verwunderung wird Krieg vom Feurigen Rat, eine Instanz, die das Gleichgewicht zwischen Himmel ud Hölle halt soll, bis die sieben Siegel der Apokalypse gebrochen werden, beschuldigt, die Höllenlegionen bei einem Angriff auf die Erde unterstützt zu haben und damit das Schickal der Menschen besiegelt zu haben. Sich gegen die Vorwürfe wehrend, bietet Krieg an, die Schuldigen zu finden oder bei dem Unternehmen zu sterben... Das Szenario ist toll inszeniert, in einer Großstadt, die in den 100 Jahren, die Krieg in Gefangenschaft gehalten wurde, komplett verfallen ist und sich in mehrere Gebiete unterteilt, die vom Design jeweils dem Dämonenherrscher, der das jeweilige Gebiet kontrolliert, angepasst ist (Lavasumpf, Wüste, Spinnennest, Dschungel und im Zentrum Verfallene Stadt). Wie in einem Zelda-Spiel bewegt ihr euch durch die Oberwelt zu einem Dungeon, um dort Rätsel, die oft mit einem neuen Gegenstand, der dort gefunden werden muss, zu tun haben, zu lösen und schlussendlich den Bossgegner zu besiegen. Die Rätsel bringen einen ab und zu zum Grübeln, halten aber den Spielspaß nicht auf. Das Kampfsystem überzeugt, auch wenn es anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist. Optisch macht das Spiel viel her und spart nicht am Blut. Dazu gibt es in den Statistiken sogar einen Wert, wieviel Liter Blut ihr bereits vergossen habt. Die Story ist sehr spannend und überzeugt auf ganzer Linie. Neben eurer Hauptwaffe gibt es auch noch 2 Sekundärwaffen, die aber eher obligatorisch sind und selten zum Einsatz kommen. Im Spiel gibt es zudem noch Objekte, die ihr sammeln könnt: Gegenstände, die eure Gesundheitsleiste erhöhen, eure Zornanzeige (für Spezialangriffe), Artefakte, die ihr beim Händler gegen andere Gegenstände eintauschen könnt und Teile der Abgrundrüstung, einer mächtigen Rüstung, die euch resistenter gegen Angriffe macht. Die Spezialattacken müssen erst beim Händler für viel Ingame-Währung gekauft werden und lohnen sich eher nicht, da sie wenig Schaden anrichten. Besser ihr investiert das Geld in neue Angriffe und Tränke, das ist effektiver. Das System hätte besser ausgebaut sein können! Zudem verfügt Krieg über ein Pferd, das ihr erst spät im Spiel erhaltet, mit dem ihr euch schneller durch die Spielewelt bewegen könnt und stärkere Attacken ausführt. Leider wird auch dieser Aspekt wenig genutzt, was allerdings im 2ten Teil ausgebessert wurde. Grundsätzlich macht Darksiders aber (fast) alles richtig, was ein Spiel dieses Genres nur richtig machen kann und bekommt daher von mir eine Wertung von 9.5/10
Posted December 13, 2013.
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12.5 hrs on record (0.9 hrs at review time)
Das Spiel macht viel Spaß, kommt aber absolut nicht an seinen Vorgänger heran. Die Story ist eher hintergründig und sehr kurz gehalten. Ihr beginnt am Anfang mit der Suche nach dem Quell der Seelen und beendet das Spiel, nachdem ihr ihn gefunden habt. Zwischendurch werdet irh von einem zum nächsten herumgeschickt, damit ihr endlich dahin kommt. Das Kampfsystem ist schneller und dadurch meiner Meinung nach auch ungenauer geworden. Die Rätsel sind weniger fordernd als im 1sten Teil, dennoch kommen sie dem Spielspaß zugute. In diesem Teil sind wieder einmal nicht alle Gegenstände auf dem Steuerkreuz anordbar, was mich stört. Neben der Hauptquestreihe gibt es noch eine größere Nummer an Nebenquests, die aber allesamt entweder das Sammeln von Gegenständen, die nicht auf der Karte angezeigt werden und daher mühevoll gesucht werden müssen oder das Töten von Gegnern. Hierbei fiel mir auch ein blöder Bug auf, der mich das Spiel nicht vervollständigen lässt, denn [ACHTUNG! SPOILER] immer, wenn ich die letzte Todesgruft öffne, aus der man einen Gegenstand holen muss, den man dann verkaufen muss, das Spiel beim nächsten Lade-/Speichervorgang hängenbleibt. . Das Spiel wird scheinbar auch nicht mehr gepatcht, weil dieses Problem schon seit etwa einem 3/4 Jahr besteht. Auch merkt man, dass dem Entwickler das Geld langsam knapp wurde. Während ihr etwa ein 3/4 der Spielzeit oder sogar länger in den ersten 2 Welten Quests abschließt, ist auf die letzten 2 (bzw. 3) Welten kein großer Umfang angelegt. Insgesamt ist das Spiel trotzdem sehr spaßig, auch wenn es nicht dem Vorgänger gleichtut. Wertung: 7/10
Posted December 12, 2013.
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