Archaeen
Germany
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Review Showcase
16.6 Hours played
Die Hintergrundstory des Spiels ist an sich ganz interessant: Die Erde ist unbewohnbar und zerstört, atembare Luft gibt es nur weit oben. Also beste Voraussetzungen, dass wir geschickt werden, um ein Heilmittel für die restliche Menschheit im All zu finden. Die Umsetzung bzw. das Gameplay ist aber nicht ganz so gut gelungen, daher würde ich dem Spiel auch lieber eher einen neutralen Daumen geben.

Wie üblich, bei dieser Art Spielen, startet man mit nichts und sammelt erst einmal ein paar Rohstoffe und baut die nötigen Werkzeuge zusammen. Ein kleines Ärgernis ist dabei der Extractor, zum Abbauen von Ressourcen, dieser ist recht schnell leer und muss aufgeladen werden, was zwar recht problemlos geht, aber dennoch auf Dauer nerven kann. Die Besonderheit des Spiels ist das Luftschiff. Statt, wie sonst, irgendwo einen guten Ort zur Errichtung der Basis zu suchen, ist man mit der Basis mobil unterwegs. Anfangs noch recht klein, baut man das Luftschiff weiter aus und errichtet dort auch nach und nach wichtige Einrichtungen. Gerade am Anfang, wenn man noch viele Ressourcen sammelt, ist es schon recht praktisch, dass man nie allzu weit laufen muss. Wer gerne dekoriert, wird auch hier einiges dafür finden. So schön das Reisen mit dem Luftschiff anfangs auch ist, wird man hier recht schnell eins der größten Probleme des Spiels bemerken. Es gibt zwar verschiedene Arten von erkundbaren Orten, z.B. verfallene Windparks, diese sehen aber immer recht gleich aus. Leider verfliegt der Spaß am Erkunden so recht schnell, da hätte man mehr machen müssen.

Man könnte das ja noch vernachlässigen, immerhin weiß man so, wo es die benötigten Ressourcen zu finden gibt. Aber auch hier wird keine gute Balance gefunden. Anfangs noch nötig, wird das Sammeln nach und nach vernachlässigbar, zwar brauch man immer wieder Ressourcen, aber die findet man auch nebenbei. Das kann man aber auch mögen, immerhin wird das Spiel so nicht unnötig gestreckt. Hunger, Durst und Müdigkeit schaffen den zusätzlichen Survial-Aspekt, sind aber gut zu händeln, sofern man es nicht drauf anlegt.

Was ich noch schade finde ist, dass trotz postapokalyptischer Welt, wenig bis kaum Environmental Storytelling betrieben wird. Hier spielen auch die immer gleichen Ort hinein, es schafft wenig Atmosphäre, wenn man die Leiche mit dem PDA immer wieder findet.

Alles in allem ist Forever Skies ein solides Spiel, mit viel Luft nach oben. Wer Erfahrungen in dem Genre hat, wird bei dem Spiel vielleicht nett unterhalten, aber wirklich in die Tiefe geht das Spiel leider nicht.
Review Showcase
Man sollte sich nicht vom Look des Spiels abschrecken lassen, sonst könnte man eine ganz Interessante Mischung aus RPG und Crafting verpassen. Den ersten Teil muss man nicht kennen, zwar gibt es ein paar Charaktere aus dem ersten Teil, aber die Story ist eine andere. Obwohl Hargon besiegt wurde, scheint er noch viele Anhänger zu haben, die ihn immer noch verehren und es gelang ihnen sogar die Kontrolle über die Welt zu übernehmen. So ist es verboten etwas zu Bauen oder überhaupt zu erschaffen, sogar Kochen ist verboten. Erbauer werden als das große Übel gebrandmarkt. So finden wir uns zum Start des Spiels auf einem Schiff als Gefangener wieder, kein Wunder sind wir doch ein Erbauer. Um die Frage, wie die Kinder Hargons die Welt erobern konnten und wer die Fäden im Hintergrund zieht, dreht sich die Story des Spiels. Wirklich ausgefallen ist sie zwar nicht, bietet aber hier und da doch schon eine Überraschung.

Leider gibt es keine Sprachausgabe und man wird viel lesen müssen. Gerade der Einstieg ins Spiel ist recht zäh, da man erst durch das Tutorial muss und viel hin und her geschickt wird. Es wird also einige Zeit dauern, bis man richtig mit dem Bauen beginnen kann. Hauptsächlich baut man Räume und stattet diese mit Möbeln bzw. Deko-Gegenständen aus. Das mag recht unspektakulär klingen, aber es macht Spaß. Je nachdem welche Objekte man platziert, ändert sich die Funktion des Raums. Eine Fackel und ein paar Betten und schon hat man ein simples Schlafzimmer. Weitere Objekte platziert und schon ist es ein Bauernschlafzimmer. Ein wenig rumprobieren mit den Gegenständen kann also zu interessanten Ergebnissen führen. Man kann auch die Bewohner des Dorfs dabei beobachten, wie diese die Räume aktiv nutzen. Dieses Prinzip fügt sich auch in die Story des Spiels ein, so wird man von den Bewohnern gebeten spezielle Räume zu errichten. Die Auswahl an Objekten ist anfangs noch gering, aber man lernt nach und nach neue Baupläne, je weiter man in der Story vorankommt. Es mag ein wenig seltsam anmuten, dass ein Raum nur 2 Blöcke hoch sein muss und kein Dach braucht, um seine Funktion zu erhalten, aber wer möchte, kann natürlich dennoch ein Dach bauen und auch wer gerne schön baut, hat einige Optionen.

Auch wenn das Bauen einen Großteil des Spiels ausmacht, wird man auch Kämpfen müssen, Dörfer werden immer wieder angegriffen, auch in der Wildnis, beim Erkunden, gibt es viele Monster. Hier kommt der RPG Teil zu tragen. Leider laufen die Kämpfe eher auf stumpfes Mausklicken hinaus. Ausgeschaltete Monster bringen Erfahrungspunkte, hat man genug gesammelt, steigt man ein Level auf. Dabei erhöhen sich aber nur die eigenen Lebenspunkte, man schaltet aber so auch neue Baupläne für Waffen und Rüstungen frei. Schließlich ist man ein Erbauer und kein richtiger Krieger, zum Glück ist unser Kumpel Malroth an unserer Seite und teilt ordentlich aus. Das Kämpfen kann aber auch lästig sein, gerade wenn man sich eher dem Ausbau eines Dorfs widmen möchte und ständig von Monstern bedrängt wird. Heilung erhält man durch hergestelltes Heilkraut oder Nahrung, die wiederum auch den Hunger reduziert. Wird der Hunger zu groß, kann man nicht mehr rennen und läuft langsamer. Essen kochen ist also gar nicht so verkehrt.

Wer Crafting-Spiele mag und sich auch mit dem RPG Anteil arrangieren kann, kann ruhig einen Blick riskieren, man wird einige Stunden zu tun haben oder noch mehr, wenn man wirklich alles Bauen möchte.
Completionist Showcase